🔐 Passwort-Generator – sichere Passwörter erstellen

Erzeugen Sie starke Zufallspasswörter oder leicht merkbare Passphrasen aus deutschen Wörtern. Die Generierung läuft mit kryptografischem Zufall vollständig in Ihrem Browser – nichts wird gesendet oder gespeichert.

🗓 Zuletzt aktualisiert: 7. Oktober 2026✅ 100 % kostenlos🔒 Keine Datenübertragung – Berechnung im Browser🇩🇪 🇦🇹 🇨🇭 Für Deutschland, Österreich & Schweiz
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⚡ Kurz erklärt

Ein sicheres Passwort ist lang (mindestens 12, besser 16 Zeichen), zufällig und einzigartig pro Dienst. Das BSI empfiehlt entweder 8+ Zeichen aus vier Zeichenarten oder 25+ Zeichen aus zwei Zeichenarten (Passphrase). Passwörter müssen nicht regelmäßig geändert werden – nur bei Verdacht auf Diebstahl.

Was macht ein Passwort 2026 wirklich sicher?

Die meisten Konten werden nicht durch geniale Hacker geknackt, sondern durch Datenlecks und wiederverwendete Passwörter. Wer für jeden Dienst dasselbe Passwort nutzt, verliert mit einem einzigen Leck alle Konten. Die zweitgrößte Gefahr sind kurze, vorhersehbare Passwörter („Sommer2026!“), die Angreifer mit Wörterbuch-Attacken in Sekunden erraten. Ein Passwort-Generator löst beide Probleme: Er erzeugt für jeden Dienst ein einzigartiges, zufälliges Passwort.

Die Empfehlungen des BSI

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt: mindestens 8 Zeichen mit vier Zeichenarten oder – besser – mindestens 25 Zeichen mit zwei Zeichenarten (z. B. eine Passphrase). Regelmäßige Passwortwechsel ohne Anlass werden nicht mehr empfohlen, wohl aber der sofortige Wechsel nach einem bekannt gewordenen Leck (prüfbar über „Have I Been Pwned“). Und vor allem: Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) überall aktivieren, wo es geht.

Zufallspasswort oder Passphrase?

Zufallspasswort (16 Zeichen)Passphrase (4 Wörter)
Beispielk7#Qp2!vX9mR$4wLKaktus-Regen-Spiegel-Zebra42
Entropieca. 105 Bitca. 36 Bit (bei 200 Wörtern) – mit 6 Wörtern ca. 50 Bit
Merkbar?nein → Passwort-Managerja → ideal als Master-Passwort
Eintippen am Handymühsameinfach

Für die Praxis: Nutzen Sie eine lange Passphrase als Master-Passwort für einen Passwort-Manager und lassen Sie den Manager für alle anderen Dienste 20+-stellige Zufallspasswörter erzeugen und speichern. Die Wortliste dieses Generators ist bewusst klein und ohne Umlaute – wählen Sie für hohe Sicherheit mindestens sechs Wörter oder ergänzen Sie eigene.

Was bedeutet Entropie?

Die Entropie in Bit misst, wie viele Möglichkeiten ein Angreifer durchprobieren müsste. Jedes zusätzliche Bit verdoppelt den Aufwand. Mit Hardware, die 10 Milliarden Passwörter pro Sekunde testet, dauert das Knacken eines 40-Bit-Passworts etwa 2 Minuten, bei 60 Bit rund 4 Jahre und bei 80 Bit über 3 Millionen Jahre. Der Generator zeigt die Entropie zu jeder Einstellung an.

Warum dieser Generator sicher ist

Typische Fehler vermeiden

Wann, wie & warum – Passwort-Generator richtig nutzen

Wie lang muss ein Passwort 2026 sein, damit es nicht geknackt wird?

Mindestens 12 Zeichen mit Groß-/Kleinbuchstaben, Ziffern und Symbolen (rund 79 Bit Entropie); 16 Zeichen gelten als langfristig sicher (105 Bit). Ein 8-Zeichen-Passwort knacken moderne GPU-Cluster offline in Stunden, 12 Zeichen dauern Jahrhunderte. Für Passphrasen gilt: 5–6 zufällige Wörter (z. B. „Kaktus-Wolke-Tresor-Zebra-Ampel“) sind ebenso stark und leichter zu merken.

Wann sollte ich ein Passwort ändern – wirklich alle 90 Tage?

Nein. BSI (seit 2020) und NIST raten von erzwungenen regelmäßigen Wechseln ab, weil dabei schwächere, vorhersehbare Varianten entstehen (Sommer2025!, Sommer2026!). Ändern Sie ein Passwort sofort, wenn ein Dienst gehackt wurde (Prüfung bei haveibeenpwned.com), wenn Sie es auf einem fremden Gerät eingegeben haben, es an mehreren Stellen verwendet wurde oder Sie Phishing vermuten.

Wo speichere ich 50 verschiedene Passwörter sicher?

In einem Passwort-Manager – Bitwarden (Open Source, kostenlos), KeePassXC (lokal, ohne Cloud), 1Password oder dem in iPhone/Android/Browser integrierten Manager. Sie merken sich nur noch ein starkes Master-Passwort (Passphrase mit 25+ Zeichen) und aktivieren dafür Zwei-Faktor-Authentifizierung. Ein Zettel im Portemonnaie ist übrigens sicherer als dasselbe Passwort überall.

Warum ist „Passwort123!“ unsicher, obwohl es Sonderzeichen und Zahlen enthält?

Weil Angreifer keine Buchstaben raten, sondern Wörterbücher, geleakte Passwortlisten (Milliarden Einträge) und typische Muster testen: Wort + Zahl + Ausrufezeichen, Jahreszahlen, Tastaturfolgen (qwertz), Leetspeak (P@ssw0rt). Komplexitätsregeln helfen nur, wenn die Zeichen zufällig sind – genau das erzeugt der Generator mit dem kryptografischen Zufall des Browsers.

Was ist sicherer: Passwort, Passphrase, Passkey oder 2FA?

Am sichersten sind Passkeys (FIDO2): Sie sind nicht phishbar und werden von Google, Apple, Microsoft, PayPal und vielen Banken unterstützt – nutzen Sie sie, wo es geht. Danach: langes zufälliges Passwort plus Zwei-Faktor-Authentifizierung per App (TOTP) oder Hardware-Schlüssel; SMS-Codes sind besser als nichts. Passphrasen sind für Master-Passwörter ideal, weil sie tippbar und merkbar sind.

Häufige Fragen: Passwort-Generator

Wie lang sollte ein sicheres Passwort sein?

Das BSI empfiehlt mindestens 8 Zeichen mit allen vier Zeichenarten oder mindestens 25 Zeichen mit zwei Zeichenarten. Für Online-Konten sind 16 bis 20 zufällige Zeichen ein sehr guter Standard, für Master-Passwörter Passphrasen mit 5 bis 6 Wörtern.

Ist es sicher, ein Passwort online generieren zu lassen?

Bei diesem Generator ja: Die Erzeugung läuft ausschließlich in Ihrem Browser mit dem kryptografischen Zufallsgenerator des Systems. Es wird nichts übertragen oder gespeichert. Bei anderen Diensten sollten Sie prüfen, ob das Passwort serverseitig erzeugt wird.

Wie merke ich mir so viele verschiedene Passwörter?

Gar nicht – nutzen Sie einen Passwort-Manager (z. B. den integrierten von Apple/Google, Bitwarden oder KeePass). Sie merken sich nur ein starkes Master-Passwort, idealerweise eine Passphrase aus mehreren Wörtern.

Muss ich Passwörter regelmäßig ändern?

Nein, nicht ohne Anlass. Das BSI und andere Behörden haben die Empfehlung zum regelmäßigen Wechsel gestrichen, weil er zu schwächeren Passwörtern führt. Ändern Sie ein Passwort sofort, wenn ein Dienst gehackt wurde oder Sie Missbrauch vermuten.

Was ist der Unterschied zwischen Passwort und Passphrase?

Eine Passphrase besteht aus mehreren zufällig gewählten Wörtern (z. B. „Anker-Wolke-Gitarre-Pilz“). Sie ist bei ausreichender Wortzahl genauso sicher wie ein Zufallspasswort, aber deutlich leichter zu merken und einzutippen.

Wie sicher ist ein Passwort mit 10 Zeichen?

Mit allen vier Zeichenarten etwa 65 Bit – gegen Online-Angriffe ausreichend, gegen Offline-Angriffe auf gestohlene Datenbanken grenzwertig. Für E-Mail, Banking und Passwort-Manager sollten es 16 Zeichen oder eine Passphrase sein.

Darf ich das generierte Passwort für mehrere Konten verwenden?

Nein. Wird ein Dienst gehackt, probieren Angreifer die Kombination automatisiert bei hunderten anderen Diensten aus (Credential Stuffing). Jedes Konto braucht ein eigenes Passwort – der Generator erzeugt beliebig viele auf einmal.

Welche Sonderzeichen sind in Passwörtern problematisch?

Manche Systeme lehnen Leerzeichen, Anführungszeichen, Backslash oder Umlaute ab; auf ausländischen Tastaturen fehlen § und ß. Die Option „mehrdeutige Zeichen ausschließen“ vermeidet außerdem l/1/I und O/0, was beim Abtippen hilft.

Wie erstelle ich ein sicheres WLAN-Passwort?

Mindestens 20 Zeichen, z. B. eine Passphrase aus 5 Wörtern – Gäste können sie abtippen, und die meisten Router erlauben bis zu 63 Zeichen. Ändern Sie das ab Werk aufgedruckte Passwort und den Netzwerknamen; per QR-Code-Generator (WLAN-Modus) verbinden sich Gäste ohne Tippen.

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